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Die Heidenheimer Zeitung berichtete am 17.12.2010

Neues Werk
Katalog des Bildhauer-Symposions liegt vor

„Diese Farbe springt doch ins Auge": Der Katalog für das neue Bildhauer-Symposion, das „Werk 10", liegt jetzt vor - und die Macher sind begeistert vom Er­scheinungsbild.

Sie könnten den 84-seitigen, durchgehend vierfarbigen Katalog auch anpreisen in der Art moderner Konsumanzeigen: „Jetzt mehr wert". Denn der Band kostet so viel wie die früheren Bände, nämlich 15 Euro -aber er enthält, das ist eine Neuerung, auch eine DVD, die mit insgesamt rund anderthalb­stündigen Beiträgen das Entstehen aller Arbeiten samt Interviews mit den Künstlern dokumentiert sowie Bilder und „0-Töne" von der Eröffnung.
Die DVD ist eine Heidenheimer Produktion; und hinter „artman.film" steht der ehemalige Heidenheimer Lehrer Johannes M. Hartmann.

Der Band ist von gewohnter Gediegenheit: In je einem kunst­historischen Beitrag wird Werk und Leben eines „Symposion"-Künstlers gewürdigt. Die Künstlerkönnen selber ihren Laudator aussuchen - darunter finden sich kunstwissenschaftliche Hochkaräter wie Penelope Curtis, die im Band noch ausgewiesen ist als Direktorin der Henri-Moore­ Foundation in Leeds, die es mittlerweile aber zur Chefin der Tate Britain in London geschafft hat -„ein toller Aufstieg", wie Gabriele Rogowski findet, die Vorsitzende des Bildhauer-Symposions.
Curtis beschreibt die Arbeit von Tina O'Connell und Neal White „Where ist Heidenheim?", die betreut wird vom Heidenheimer Pressehaus. Und Curtis wird im Katalog gleichzeitig aufgeführt als einer der „Nominatoren", die Namen von Künstlern vorab ins Spiel bringen. Diese Doppelfunktion Nominator/Autor hat auch die Stuttgarter Kunstjournalistin Adrienne Braun, die Stefan Sous' „Privat­sammlung" einordnet - übrigens die Lieblingsarbeit mancher Bisy­Freunde und -Verantwortlicher.
Der Katalog ist erhältlich im Shop des Kunstmuseums.

Dr. Manfred Allenhöfer