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Stefan Rohrer, "Vespa"

Stefan Rohrer beschäftigt sich gerne mit Fahrzeugen, die er in eigenartiger Weise dehnt. Zuerst zerlegt, bzw. zersägt er die Fahrzeuge, und baut Verbindungsstückeaus Metall dazwischen, so dass das harte Metall wie plastisch verformbares Material wirkt. Für das Heidenheimer Bilhauersymposion ließ er eine Vespa gegen eine Straßenlaterne krachen. Diese biegt sich unter dem Aufprall während Teile der Vespa durch die Luft fliegen. Die Skulptur, die beim Konzerthaus aufgestellt wurde, wirkt laut Künstler wie eine Mehrfachbelichtung in der Fotografie, so dass die gedehnten Teile die Flugbahnen der Fahrzeugtrümmer beschreiben. So gelingt es ihm die Welt des Comic heraufzubeschwören, wo ja auch häufig mit Bewegungsspuren gearbeitet wird. Wie im Comic gerät die Szene ins Tragisch-Komische, die den Konflikt der Automobilität fokusiert.

Der Künstler arbeitete zusammen mit einem Heidenheimer Flaschnereibetrieb, der Firma Smejkal. Befasst sich der Flaschner normalerweise überwiegend mit Geraden wie Rohren und Rinnen, wo man sich entsprechender Maschinene bedienen kann, so erforderten die gerundeten Formen der Rohrerschen Skulptur ausschließlich Handarbeit.

 

Sammel-DVD Bildhauersymposion Heidenheim – Werk 13. Diese enthält nicht nur Filme über die weiteren fünf Preisträger, sondern auch Statements von den Juroren und die Dokumentation der abschließenden Vernissage.
Spielzeit Stefan Rohrer "Vespa": 18:12, Gesamtspielzeit: 116:15 min
Preis: 25 Euro, inkl. Mwst. + ggf. Versand 2,50 Euro
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