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Regine Schumann | Jump

2012 | SD-16:9 | 11:03 min

„Jump“ oder „Back to Back“ nennt die Künstlerin ihre Installation im Kunstmuseum Heidenheim. Der Charakter des Museums, ein ehemaliges Stadtbad, inspirierte sie zu der wellenartigen Struktur, sagt sie. Der leuchtende Farbraum besteht aus 22 geschwungenen schulterhohen farbigen Acrylglasplatten. Rot, bläulich und grünlich, dabei mehr oder weniger transparent, ergeben die

gebogenen Platten vielfache Farbüberlagerungen. Die nahezu transparenten Platten fallen durch stark fluoreszierende Kanten auf. Obwohl alle Platten gleich groß und im selben Radius gebogen sind, werden sie so variantenreich kombiniert, dass zunächst diese Einheitlichkeit nicht auffällt. Im völlig abgedunkelten Kabinett ist ihre Arbeit „Dream Team“ installiert. Leuchtende

Kugeln aus farbigem Acrylglas sindrhythmisch auf dem völlig schwarz ausgekleideten Fußboden verteilt. An der Stirnseite leuchten 3 x 4 Schwarz-Weiß-Porträts von Menschen aus verschiedenen Ländern und Erdteilen.
In der Galerie Bernie Fetzer in Sontheim/Brenz stellt die Künstlerin kleinere Wandarbeiten aus. Darunter befinden sich quaderförmige Kästchen,

jedes aus verschieden farbigen Acrylglasplatten. Zu einer Serie vereint ergeben sie fein abgestimmte Farbklänge, die sich je nach Beleuchtung des Tagesgangs und/oder unter Einfluss des Schwarzlichts chamäleonhaft verändern. Einige Arbeiten sind dazuhin aufgrund eines den Acrylplatten beigemischten Phosphoranteils selbst leuchtend.

Der Film zeigt die Arbeiten auch aus ungewöhnlichen Betrachtungswinkeln und mit Fahraufnahmen, die die Dynamik der Wellenbewegung unterstreichen. Unterschiedliche Beleuchtungen lassen sie immer wieder anders und neu erleben.
Die Künstlerin erklärt die Arbeiten und gibt Einblick in ihre Arbeitsweise und Absichten.